HHH Grundsteinlegung 1977 10 / 28

HHH Grundsteinlegung 1977
Der Neubau oder Anbau oder Umbau 1977-1980

Die Vorschläge der Hörste-Kommission von 1973 für eine Neuausrichtung des Hauses bewirkten, dass die Verkaufsabsichten erst einmal vom Tisch waren. Die Umwandlung in eine Heimvolkshochschule und die Gründung einer „zweiten Säule“ in Form des Instituts für Arbeitnehmerbildung schafften die Voraussetzungen für eine Belebung des Hauses und für ein finanzielles Überleben. Zusätzlich setzte man auf eine Mitnutzung des Hauses durch die umliegenden Kommunen, was für weitere Auslastung sorgen konnte.
Zum 1. Juli 1974 trat ein neues Weiterbildungsgesetz in Kraft, das die Kommunen verpflichtete, eigene Einrichtungen für die Erwachsenenbildung zu schaffen. Dafür konnten Förderungen beantragt werden, sogar bis zu 50 %.
Das klang alles sehr zukunftsträchtig und führte zu der für Außenstehende vielleicht etwas überraschenden Situation, dass Ende der Siebzigerjahre nicht mehr über einen Verkauf des Hauses nachgedacht, sondern eine Erweiterung geplant wurde. Und die wurde auch relativ zügig genehmigt und in Angriff genommen.

So kam es 1977 zu einem Beginn eines umfangreichen Umbaus bzw. eines Anbaus eines großen Neubautraktes an das alte Haus. Daraus wurde dann im Grunde der Gesamtkomplex, wie wir ihn bis heute kennen.

Die Grundsteinlegung war 1977.

Wir sehen hier links im Bild Architekt Adolf Weber aus Hörste (später kam sein Sohn Reinhard als Architekt dazu), rechts daneben den damaligen Institutsleiter Burkhard Schneider und rechts daneben im Hintergrund die örtliche Pressevertreterin Frau Schrader. Die beiden Herren rechts daneben sind wohl Vertreter der Gewerkschaft. Mit dem Rücken zur Kamera steht wahrscheinlich der damalige Stadtdirektor von Lage, Dr. Drewes, der auf jeden Fall auch anwesend war.

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