Die dritte Namensversion, nämlich „Heinrich-Hansen-Haus“, kam auf etwas skurrile, aber zweifellos sehr originelle Weise zustande.
Es war Anfang der 80er-Jahre, der große Erweiterungsbau war gerade fertiggestellt worden. Damaliger Leiter des Hauses war Holger Menze – und dem gefiel irgendwann die Bezeichnung „Heinrich-Hansen-Heim“ nicht mehr. „Ich bin doch kein Heimleiter“, soll er gesagt haben.
Dann kam es, wie damalige Insider es genannt haben, zu einer „Nacht- und Nebel-Aktion“:
Holger Menze, der kein „Heim“-Leiter sein wollte, schraubte aus dem Wort "Heim" die Buchstaben „e“, „i“ und „m“ ab. Die Buchstaben „a“ und „s“ konnten in einer Bielefelder Spezialfirma leicht aus dem Wort "Hansen" herauskopiert werden, um daraus das Wort "Haus" zu machen. Nur das „u“ mussten die beteiligten Schriftsetzer aus dem Schrifttyp heraus frei nachempfinden, was aber für Profis kein Problem war. Und fertig war das „Heinrich-Hansen-Haus“, ganz ohne offiziellen Beschluss! Der Name ist auch bis zur Stilllegung nie wieder geändert, sondern nur mit verschiedenen Zusätzen versehen worden. Die eigentlich nur inoffizielle Namensgebung hat also am längsten von allen Versionen Bestand gehabt.
[Schilderung nach einer Darstellung in dem vorher bereits erwähnten Band „Das Wunder von Hörste“, S. 81]
Das Bild ist ein Foto von Aisano von einer Wikipedia-Seite: httpsde.wikipedia.orgwikiDateiHeinrich-Hansen-Haus,_2.jpeg
Es war Anfang der 80er-Jahre, der große Erweiterungsbau war gerade fertiggestellt worden. Damaliger Leiter des Hauses war Holger Menze – und dem gefiel irgendwann die Bezeichnung „Heinrich-Hansen-Heim“ nicht mehr. „Ich bin doch kein Heimleiter“, soll er gesagt haben.
Dann kam es, wie damalige Insider es genannt haben, zu einer „Nacht- und Nebel-Aktion“:
Holger Menze, der kein „Heim“-Leiter sein wollte, schraubte aus dem Wort "Heim" die Buchstaben „e“, „i“ und „m“ ab. Die Buchstaben „a“ und „s“ konnten in einer Bielefelder Spezialfirma leicht aus dem Wort "Hansen" herauskopiert werden, um daraus das Wort "Haus" zu machen. Nur das „u“ mussten die beteiligten Schriftsetzer aus dem Schrifttyp heraus frei nachempfinden, was aber für Profis kein Problem war. Und fertig war das „Heinrich-Hansen-Haus“, ganz ohne offiziellen Beschluss! Der Name ist auch bis zur Stilllegung nie wieder geändert, sondern nur mit verschiedenen Zusätzen versehen worden. Die eigentlich nur inoffizielle Namensgebung hat also am längsten von allen Versionen Bestand gehabt.
[Schilderung nach einer Darstellung in dem vorher bereits erwähnten Band „Das Wunder von Hörste“, S. 81]
Das Bild ist ein Foto von Aisano von einer Wikipedia-Seite: httpsde.wikipedia.orgwikiDateiHeinrich-Hansen-Haus,_2.jpeg