Man sieht auf dieser Karte [entnommen aus: Truppenübungsplatz Senne, hrsg. von Uwe Piesczek, Paderborn 1992], wie weit das Schießgebiet und die anschließende Sicherheitszone (in der immer mal wieder Granaten explodieren konnten) in die Gemeinde Hörste hineinragten. Und selbst über die Sicherheitszone hinaus konnten fehlgeleitete Granaten fliegen (was ja auch passiert ist). Durch die Ausweitung des Schießgebietes auf diesseits des Teutoburger Waldes waren nicht nur die Hörster Bürgerinnen und Bürger gefährdet, sondern selbstverständlich auch der nach dem Kriege wieder aufblühende Fremdenverkehr. Niemand würde seinen Urlaub in einem Ort verbringen, in dem man mit Granatenbeschuss rechnen musste. Auf den Protest des damaligen Bürgermeisters Leopold Möller hin ant-wortete ihm der verantwortliche englische Offizier, dann müsse das gefährdete Gebiet eben evakuiert (also geräumt) werden.